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BeitragVerfasst: 04.04.2018, 05:56 
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Ablehnung des Osterfestes als angeblich unchristlich

Dass Atheisten und Nichtchristen das Osterfest ablehnen, kennt man ja.
Obwohl durchaus auch Atheisten das Fest feiern können, und auch Andersgläubige dieses Fest durchaus tolerieren.

Dieses Jahr aber habe ich zum ersten Mal erlebt, dass besonders fromme Superchristen dieses Fest strikt ablehnen.

Es sind die sog. "Bibelchristen".

Sie lehnen dieses Fest strikt ab, weil das Wort "Ostern" ja in der Bibel nicht vorkommt.

Und was in der Bibel nicht erwähnt wird, darf man auch nicht feiern. Meinen sie.

Ich meine das nicht.

Und was meint ihr dazu?


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 04.04.2018, 05:56 


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BeitragVerfasst: 04.04.2018, 06:33 
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Wer das Osterfest feiere, der könne auch gleich in einer Jauchegrube feiern - wurde mir von einer frommen Bibel-Christin gesagt.

Nun ja - wenn sie meint.

Aber so besonders christlich fand und finde ich jene Bemerkung nicht.


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BeitragVerfasst: 04.04.2018, 06:46 
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Bibelchristen ? Hab ich noch nie von gehört :roll: Wenn die meinen,das Ostern unchristlich sei,dann ist das eben ihre religiöse Einstellung.Es gibt so viele verschiedene Glaubensrichtungen und jeder soll sie so leben, wie er glaubt. :roll:

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BeitragVerfasst: 04.04.2018, 07:14 
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Auch ohne biblische Erwähnung des Wortes "Ostern" ist es trotzdem unser wichtigstes Fest,
Leiden, Kreuzigung und Auferstehung unseres Religionsgründers.
Jesus ist für uns gestorben, um uns von unseren Sünden zu befreien und die Verbindung zu Gott wiederherzustellen.
Die Ablehnung des Osterfestes, nur weil dieses spezielle Wort in der Bibel nicht auftaucht, halte ich für reichlich spitzfindig und übertrieben.
Vielleicht liegt es daran, daß es damals dieses Wort noch gar nicht gab, die Sprachen haben sich im Laufe der Zeit verändert
und der Wortschatz ist in der Zwischenzeit deutlich angewachsen.
Wir haben uns die Bibel ja sowieso etwas zurechtbiegen müssen, z. B., um Christi Geburt auf ein fiktives Datum zu legen.
Nur dadurch können wir diesen Tag gemeinsam und einheitlich feiern.
Was sprach also dagegen, dem wichtigsten Fest der Christen irgendwann mal einen vernünftigen und einheitlichen Namen zu geben?

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Erich Kästner, dt. Schriftsteller


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BeitragVerfasst: 04.04.2018, 07:54 
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auch wieder so eine rückständige religion


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BeitragVerfasst: 04.04.2018, 13:18 
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Anscheinend feiern die Zeugen Jehovas kein Osterfest.
Hier ein Artikel zum Thema:

Zitat:
Hier besteht ein vorsätzlich logischer Fehler. Jesus gebot das Gedenken an seinen Tod, jedoch verbot er in keiner Weise ein Gedenken an seine Auferstehung. Was im ersten Moment nach Haarspalterei klingt, sollte man sich im christlichen Kontext anschauen. Jesus selbst ist uns an dieser Stelle ein Beispiel, wenn man die Geschehnisse bei Lazarus und bei der Tochter des Vorstehers betrachtet. Die Trauer die durchlebt wurde und auch die Freude der Auferstehung wurden durch Jesus nicht kritisiert.

Die Bibel lässt hier keinerlei Regel erkennen und es wäre unmenschlich, sich nicht über eine Auferstehung zu freuen. Die Freude über die Auferstehung ist ein automatisches Ereignis, eine Aufforderung dies zu feiern ist eigentlich obsolet. Schaut man sich die Feierlichkeiten in der Karwoche an, erkennt man eben dieses logische Muster – auch wenn man einige Bräuche vielleicht ablehnt.


https://www.oliverwolschke.de/oft-gefra ... in-ostern/


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BeitragVerfasst: 05.04.2018, 04:46 
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Die Zeugen Jehovas feiern keine Feste. Das Feiern ist bei denen verboten.

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BeitragVerfasst: 05.04.2018, 07:19 
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Alleine schon der Begriff "Zeuge Jehovas" ist absoluter Mumpitz, niemand hat je Jehova = Gott gesehen.
Ein richtiger Zeuge hat immer irgendetwas gesehen oder gehört und kann das auch beschwören.
Was soll man von so einer "Religion" halten, die ihre Mitglieder bei Wind und Wetter ihren "Wachtturm" verkaufen lassen.
Egal, ob es regnet oder schneit, sie müssen genügend dieser Broschüren verkaufen, sonst gibt´s Ärger.
Das hat wohl mit einem festverankerten Glauben nichts mehr zu tun.
Ich glaube, nur durch eine gründliche Gehirnwäsche, wie bei Scientology, lässt es sich erklären,
daß sich die Mitglieder solchen Drückermethoden unterwerfen.
Und von den drastischen Strafen wegen Verfehlungen der Glaubensmaßstäbe und die Ablehnung lebensrettendem Blutes
will ich hier gar nicht reden, das ist ja hinreichend bekannt.

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BeitragVerfasst: 05.04.2018, 11:08 
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Informationsfrage: Welche christlichen Konfessionen feiern das Osterfest NICHT?

Das soll jetzt mehr eine Frage als eine Diskussion sein.

Erst seit ganz kurzem weiß ich, dass es Christen gibt, die das Osterfest als unbiblisch ablehnen.
Das hat mich erstaunt, gelinde gesagt.

Soweit ich weiß, wird das Osterfest gefeiert von:
- der katholischen Kirche
- den evangelischen Landeskirchen
- der Anglikanischen Kirche
-den Orthodoxen Kirchen des Ostens
- und sicher von vielen anderen christlichen Konfessionen

Die Zeugen Jehovas feiern das Osterfest nicht, soweit ich nun weiß.

Frage: Gibt es neben den ZJ noch andere christliche Konfessionen, die das Osterfest so entschieden ablehnen?
Oder ist das immer nur individuell bedingt - je nach Person?

Wer weiß da Bescheid?


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BeitragVerfasst: 05.04.2018, 12:40 
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John Knox, der schottische Reformator, hat jedenfalls Weihnachtsfeiern als "unbiblisch" verboten.

Ob er auch Osterfeiern verboten hat, weiß ich im Moment nicht.


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BeitragVerfasst: 05.04.2018, 14:20 
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Soweit ich weiß, gibt es ja im Christentum eine Pfingstbewegung.

Zitat:
Die Pfingstbewegung ist eine weltweite christliche Bewegung, die im Laufe ihres Bestehens zahlreiche Denominationen hervorbrachte und gleichzeitig innerhalb der traditionellen Kirchen und Freikirchen – etwa in Gestalt der sogenannten Charismatischen Bewegung – eine bedeutende Wirksamkeit entfaltete. Für alle Richtungen der Pfingstbewegung hat das Werk des Heiligen Geistes eine zentrale Bedeutung bei Lehre und Glaubenspraxis. In den meisten theologischen Fragen steht die Pfingstbewegung in der Tradition des Evangelikalismus.

Vorläufer der Pfingstbewegung existierten bereits im Europa des 16. und im Amerika des 18. Jahrhunderts. Die heutig


https://de.wikipedia.org/wiki/Pfingstbewegung

Ob es dann auch eine Art Anti-Oster-Bewegung und Anti-Weihnachts-Bewegung gibt?

Also christliche Konfessionen, denen es sehr wichtig ist und denen es ein zentraler Punkt ihres Christseins ist, Ostern und Weihnachten eben gerade NICHT zu feiern?


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BeitragVerfasst: 05.04.2018, 16:44 
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Christen, die Osterfeiern ablehnen, weil sie in der Bibel nicht erwähnt werden, erinnern mich an jenen schönen Spruch:

"In Italien ist alles erlaubt, selbst wenn es verboten ist.
In Frankreich ist alles erlaubt, was nicht ausdrücklich verboten ist.
In Deutschland ist alles verboten, was nicht ausdrücklich erlaubt ist.
Und in Russland ist alles verboten, selbst wenn es erlaubt ist."

Mir scheint, dass manche Christen so denken:
"Für Christen ist ALLES verboten, wenn es nicht in der Bibel ausdrücklich erlaubt ist!
Und da in der Bibel keine Osterfeier erwähnt wird, ist sie eben verboten! Punkt! Basta! Aus die Maus!"


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BeitragVerfasst: 06.04.2018, 07:36 
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Melle hat geschrieben:
Und da in der Bibel keine Osterfeier erwähnt wird, ist sie eben verboten! Punkt! Basta! Aus die Maus!"

Der 14. Juli 1789, an dem der Sturm auf die Bastille stattfand (der Beginn der franz. Revolution) wurde auch erst im Nachhinein
zum Nationalfeiertag erklärt. Und zwar fast 100 Jahre danach, am 6. Juli 1880. Das konnte damals auch in keinem Buch erwähnt werden.
Warum sollten wir dann nicht auch Ostern im Nachhinein zum Fest erklären, auch wenn es nicht im Buch erwähnt wird?

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BeitragVerfasst: 18.04.2018, 13:28 
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Ich feiere Ostern und es ist mir piepegal ob es christlich ist oder nicht, es ist Tradition.

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Mit jedem Stein den ich in den Weg gelegt bekomme, baue ich mir eine Treppe und mit jeder Stufe mehr stehe ich über den Dingen...


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