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BeitragVerfasst: 06.09.2018, 12:14 
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Hat von euch jemand ein paar Tipps wie man mit dem Rauchen aufhören kann?
In der Theorie ist es ja sehr einfach, viele Freunde haben auch dazu geraten einfach von heute auf morgen aufzuhören, ich bezweifle aber, dass es so einfach ist bzw. denke ich nicht, dass es dann nachhaltig ist.
Wie habt ihr (erfolgreich) versucht mit dem Rauchen aufzuhören?
Welche Erfahrungen habt ihr dabei gemacht und wie seid ihr vorgegangen?


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Verfasst: 06.09.2018, 12:14 


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BeitragVerfasst: 06.09.2018, 12:45 
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Ich habe innerhalb eines Jahres, von Mai 2012 bis Mai 2013 meine Zigaretten aus Null reduziert, habe im Mai 2012 noch (waren aber schonmal mehr auch, aber im Mai nur mehr 20 ) 20 Zigaretten geraucht, dann auf 15 redziert, das bis August, dann von August bis Dezmber auf 10 Zigaretten reduziert, von Dez. bis März auf 5 Zigaretten und dann gab es schon Tage wo ich nur mehr ein oder zwei geraucht habe und im Mai habe ich gesagt die brauche ich auch nimmer und seit dem rauche ich auch nimmer.
Ich habe auch nie mehr Zigaretten als das was ich mir vornahm mitgehabt, Einteilung ist das halbe Leben...ggg...

Mein Bruder aht von heute auf Morgen aufgehört, aber nicht Silvester, das hat meine Freundin gemacht letzte Zigarette am 31 Dez, kurz vor Mitternacht und dann nie wieder. Ein Bekannter hat mit der E- Zigarette aufhören wollen, hat nur nicht geklappt
Aber man muss es auch wollen die erste Zeit ist trotz allen schon hart, man muss es wollen und man muss man es auch durchziehen, auch wenn es hart ist, ich habe die erste Zeit kein Cafe bescuht, gehe auch heute ungern rein, das verbinde ich immer noch mit Genuss, Kaffee und Zigarette, also lasse ich es, den rauchen hat auch viel mit Gewohnheit zu tun und dann sollte man diese Gewohnheiten einfach meiden.

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Mit jedem Stein den ich in den Weg gelegt bekomme, baue ich mir eine Treppe und mit jeder Stufe mehr stehe ich über den Dingen...


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BeitragVerfasst: 06.09.2018, 18:15 
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Ich rauche seit 10 Jahren nicht mehr, habe auch von einen Tag auf den anderen aufgehört, anfangs habe ich immer Kaugummi gekaut, das tu ich jetzt auch nicht mehr

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BeitragVerfasst: 07.09.2018, 09:32 
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Man muss dazu bereit sein, sonst helfen auch medizinisch-/psychologische Unterstützung und irgendwelche Kurse überhaupt nichts.
Eine gewisse Zeit lang sollte man sich darauf vorbereiten, sich täglich die Nachteile des Rauchens vor Augen führen und langsam aber sicher
den Konsum reduzieren. Es ist sehr schwer, von meinem Vater, einem Mediziner, weiß ich, daß die Rückfallquote wesentlich höher ist,
als bei z.B. Kokain-/Heroinabhängigkeit. Das kann man auch überall nachlesen.
Ich weiß, man hört öfters von "Helden", die behaupten, sie hätten von heute auf morgen aufgehört. Die sind aber wirklich sehr selten.
Das sie zwischendrin immer mal wieder zur Zigarette gegriffen haben, bis mal endgültig Schluß war, verschweigen diese Sprücheklopfer gerne.
Auf keinen Fall hilft ein spezielles Datum wie z.B. Silvester oder Geburtstag, an denen man hoch und heilig verspricht, so, jetzt ist Schluß.
Dann würde man das nur wegen des Datums machen und nicht aus innerer Überzeugung.
Man darf da weder auf die Uhr noch auf den Kalender schauen, wenn man aufhören will, das wäre die völlig falsche Motivation.
Ich selbst habe vor ca. 10 Jahren aufgehört, hatte es etwas leichter, da ich ja sowieso nur höchstens fünf Stück am Tag qualmte.
Wenn ich damals mehr geraucht hätte, wären bei mir Geschmacks- und Geruchssinnn reduziert worden und ich wäre nie eine gute Köchin geworden.

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"Bei der Auswahl seines Kaffees sollte man genauso wählerisch sein
wie mit der Auswahl seines Lebenspartners. Mit beiden beginnt man den Tag... :mrgreen:


Cornelia Poletto


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BeitragVerfasst: 09.09.2018, 13:44 
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Wenn man vom Kopf her nicht bereit ist, kannst es sowieso nicht, und da ist das Mittel dazu egal, außerdem das Aufhören ist nicht schwer, schwer ist das nicht wieder anfangen.


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BeitragVerfasst: 10.09.2018, 10:06 
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Das mit dem Wiederanfangen hat mal Mark Twain folgendermaßen beschrieben:
"Mit dem Rauche aufzuhören ist kinderleicht. Ich habe es schon hundertmal geschafft." :mrgreen:

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"Bei der Auswahl seines Kaffees sollte man genauso wählerisch sein
wie mit der Auswahl seines Lebenspartners. Mit beiden beginnt man den Tag... :mrgreen:


Cornelia Poletto


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BeitragVerfasst: 10.09.2018, 15:54 
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Mark Twain :gxt:


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BeitragVerfasst: 11.09.2018, 12:40 
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Ich bin da eigentlich jetzt zur Überzeugung gekommen, dass es jetzt ein Ende haben muss. Sicher steht der gesundheitliche Faktor im Vordergrund aber mir gehen auch all die anderen Dinge, die mit Rauchen zusammenhängen ziemlich auf die Nerven. Ich rauche zwar immer noch, bin auch am Reduzieren, aber mir gehen die Raucher selbst schon auf die Nerven;)
Eine ähnliche Vorgehensweise wie silbergirl sie beschreibt habe ich auch vor. Will aber nicht auf so lange Dauer das machen. Oder denkt ihr geht es auf 3-4 Monate nicht von 20 auf 0 zu reduzieren?

Die Überzeugung habe ich auch paletti, es wird zwar viel geredet, ich hab es von heute auf morgen geschafft, natürlich ohne jegliche Hilfe, glauben tue ich es aber nur wenigen. Und selbst wenn man es so schafft, wie viele Versuche waren nötig?

Ich habe da langsam angefangen zu reduzieren und will mir dem Rauchen wieder bewusster werden. Es soll nicht mehr so kommen, dass man sich eine Zigarette anraucht und eigentlich gar nicht weiß warum. Das sind dann die unnötigsten Zigaretten. Sicher brauche ich in einigen Situationen noch eine Zigarette, da denke ich könnte es dann sehr schwer werden mit denen aufzuhören. Aber bei vielen Situationen denke ich mir jetzt, da hätte ich keine Zigarette gebraucht und mir geht sie jetzt auch nicht wirklich ab.


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BeitragVerfasst: 11.09.2018, 14:33 
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BeitragVerfasst: 11.09.2018, 19:38 
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perle hat geschrieben:
Wenn man vom Kopf her nicht bereit ist, kannst es sowieso nicht, und da ist das Mittel dazu egal, außerdem das Aufhören ist nicht schwer, schwer ist das nicht wieder anfangen.


genau so sehe ich das auch

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BeitragVerfasst: 12.09.2018, 07:45 
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redzieren ist sicher die beste Lösung


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BeitragVerfasst: 12.09.2018, 14:49 
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Es gibt soviel Methoden, die für sich Richtige zu finden ist finde ich ziemlich schwer


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BeitragVerfasst: 15.09.2018, 10:04 
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Die richtige Methode ist immer die, die zum Erfolg führt;)
Da sind sicher auch alle verschieden, bei dem einen hilft Hypnose, bei dem Anderen Akupunktur und wieder ein Anderer hört von heute auf morgen einfach auf damit.
Was ich dabei auch nicht verstehe ist, wie man sich da eigentlich für den schwersten Weg entscheiden kann. Sicher ist er auch der einfachste, einfach aufhören, aber so bekommt man ja alles auf einmal ab.
Wenn man reduziert, die ersten paar Zigaretten bekommt man ja nicht mal mit. BIs zu einer gewissen Grenze merkt man es kaum. Das sind bei mir die Zigaretten, die ich einfach aus Langeweile geraucht habe, wenn man auf den Bus wartet z.B. Die Zigaretten haben noch weniger Sinn als die anderen.
Nächster Schritt ist denke ich mir, all die Rituale zu verändern, bei denen man sonst geraucht hätte.
Dann bleiben nur noch die Zigaretten in Stresssituationen über. Die werden wohl am schwierigsten.


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BeitragVerfasst: 15.09.2018, 19:50 
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Viel Glück dabei

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BeitragVerfasst: 16.09.2018, 00:51 
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Zwystia hat geschrieben:
Hat von euch jemand ein paar Tipps wie man mit dem Rauchen aufhören kann?
In der Theorie ist es ja sehr einfach, viele Freunde haben auch dazu geraten einfach von heute auf morgen aufzuhören, ich bezweifle aber, dass es so einfach ist bzw. denke ich nicht, dass es dann nachhaltig ist.
Wie habt ihr (erfolgreich) versucht mit dem Rauchen aufzuhören?
Welche Erfahrungen habt ihr dabei gemacht und wie seid ihr vorgegangen?


Naja, das es keine Allzweckmethode gibt, hast du an den Antworten nun ja sicher auch schon gesehen. ;) Stimme auch silbergirl zu, die Entwöhnung von heute auf morgen ist besonders beanspruchend für den Körper. Kann klappen aber da wird der Körper die Abhängigkeit erst Recht einmal noch stärker einfordern. Das Twain-Zitat von paletti kannte ich zwar nicht aber wie ich aus Eigenerfahrung auch weiß, rauchfreies Leben beim ersten Versuch ist eher selten. Egal wie sehr es der Lunge zusetzt oder man Raucherhusten bekommt, man hat die Mistdinger ja zu sehr in den eigenen Alltag eingebaut und da brauchen, in allen ruhigen Momenten, Verstand und Finger dann irgend eine andere Form der Beschäftigung. Den sozialen Aspekt kann man natürlich ohnehin nicht außer Acht lassen, einerseits wie sehr andere dich beeinflussen, von deinem Entschluss abzurücken, andererseits, wie viel unruhiger man Dritten gegenüber reagiert. Wenn man mal in der "heißen Phase" seine Nerven unter Kontrolle bringt wird es zumindest um Einiges leichter, hab die richtige Mischung aus Ablenkung, Hilfe und Fokus für mich selbst da aber auch erst beim vierten Mal gefunden. Der bessere Geruch nun war es aber alleine schon wert. ;)

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BeitragVerfasst: 16.09.2018, 16:54 
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das Mark Twain Zitat haha :) aber hab ich schon mal vor langer Zeit irgendwo gelesen.
Die Fakten sind: Bei einem "größeren" Konsum an Zigaretten (ich sag da mal ab 15 Zigaretten am Tag) wird das Aufhören von einem Tag auf den anderen ziemlich heftig und die körperlichen Entzugserscheinungen sind in den ersten 1-2 Wochen stark. Speziell in den ersten 4-5 Tagen. Danach ist der physische Entzug kein Problem. Aber das echte "Leid" kommt erst dann mit der psychischen Abhängigkeit. Zum Glück hatte ich nicht diesen Weg genommen, sehr wohl aber andere Kollegen und Freunde und habe berichtet...viele hatten dann die gleiche Erfahrung wie Mark Twain gemacht.
Ich habs langsam gemacht und seit ca. 3 Jahren bin ich rauchfrei. Hab langsam den Konsum reduziert und es kamen dann mal die Tage wo mir die Zigarette nicht geschmeckt hat und diese Momente häuften sich mit der Zeit bis ich mal einfach aufgehört hab. Entzugserscheinungen hatte ich gar keine. Dabei habe ich in dem ganzen Prozess schon einige Lebensgewohnheiten umstellen müssen und man kann auch viel mit der Ernährung, Sport oder sonst anderem machen um sich die Entwöhnung leichter zu gestalten. Tipps und Tricks gibts ja viele. Von heut auf morgen ist wie schon gesagt, sehr gewagt, anspruchsvoll und die Rückfallquote ist hoch.


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BeitragVerfasst: 28.09.2018, 15:02 
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Es muss doch aber auch Tipps zu den Entzugserscheinungen geben, da muss man ja auch etwas dagegen machen können? Sicher jetzt nicht so in der Art, dass man gar keine mehr hat aber eben diese Zwänge dann so weit abschwächen, dass man es durchhält.
Die eine Sache ist ja aufhören, die andere Sache dabeibleiben auch wenn es einem fast verrückt macht.
Da hat man dann endlich den Entschluss gefasst ist super dabei und nah zwei Wochen oder so kommen dann die Entzugserscheinungen wenn man nichts macht. Auch sicher nicht schön.


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BeitragVerfasst: 29.09.2018, 11:48 
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Ich hatte selten Entzug, liegt vielleicht daran, das ich so extrem langsam aufgehört habe, wenn es mal so war, bin ich meisten rausgegangen spazieren, ich habe nämlich nie gemocht beim gehen rauchen und so war das eine gute Altnative micha abzulenken

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BeitragVerfasst: 04.10.2018, 21:46 
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Mills hat geschrieben:
das Mark Twain Zitat haha :) aber hab ich schon mal vor langer Zeit irgendwo gelesen.
Die Fakten sind: Bei einem "größeren" Konsum an Zigaretten (ich sag da mal ab 15 Zigaretten am Tag) wird das Aufhören von einem Tag auf den anderen ziemlich heftig und die körperlichen Entzugserscheinungen sind in den ersten 1-2 Wochen stark. Speziell in den ersten 4-5 Tagen. Danach ist der physische Entzug kein Problem. Aber das echte "Leid" kommt erst dann mit der psychischen Abhängigkeit. Zum Glück hatte ich nicht diesen Weg genommen, sehr wohl aber andere Kollegen und Freunde und habe berichtet...


Kenne wie gesagt nur ganz wenige, die das so hinbekommen haben, Ausnahmen gibt es ja immer aber manche schaffen dies ja auch bei härteren Drogen einigermaßen oder können auch sonst ihr Leben kraft ihres Willens alleine auf den Kopf stellen...und gesund muss es ja nicht unbedingt sein, quasi den Holzhammer einzusetzen. Von 100 auf 0 quasi ist aber auf jeden Fall eine echte Gratwanderung.

Zwystia hat geschrieben:
Es muss doch aber auch Tipps zu den Entzugserscheinungen geben, da muss man ja auch etwas dagegen machen können? Sicher jetzt nicht so in der Art, dass man gar keine mehr hat aber eben diese Zwänge dann so weit abschwächen, dass man es durchhält.
Die eine Sache ist ja aufhören, die andere Sache dabeibleiben auch wenn es einem fast verrückt macht.
Da hat man dann endlich den Entschluss gefasst ist super dabei und nah zwei Wochen oder so kommen dann die Entzugserscheinungen wenn man nichts macht. Auch sicher nicht schön.


Ob die erst nach 2 Wochen kommen, würde ich jetzt nicht unbedingt unterschreiben, ist schon je nach Person und Situation ein wenig anders. Ganz akut sind die ja schon von Anfang an, auch wenn man da sicher auch am motiviertesten ist und die Euphorie da vielleicht auch etwas hilft. Wie gesagt, in meinen Augen ist es wichtig, sich etwas soziale Hilfe zu besorgen, aus Freundes- oder Familienkreis, habe bezüglich der Nerven auch gute Erfahrungen mit Smoksan, einem Stressball, Sudokus und etwas Sport, quasi als natürliches Mittel, gemacht. Alles was ablenkt und andere Aufgaben für Körper UND Geist sucht ist empfehlenswert. Wichtig ist halt, dass man bei dem veränderten Lebensstil auch dran bleibt, vor allem bei Sport im Winter oft fraglich. Am besten man beginnt damit schon im Vorfeld, vor dem Aufhören, um sich ein wenig einzustellen. Dass man später wieder rückfällig werden kann ist natürlich immer möglich aber das ist dann wieder ein anderes Thema. ^^

silbergirl hat geschrieben:
Ich hatte selten Entzug, liegt vielleicht daran, das ich so extrem langsam aufgehört habe, wenn es mal so war, bin ich meisten rausgegangen spazieren, ich habe nämlich nie gemocht beim gehen rauchen und so war das eine gute Altnative micha abzulenken


Das kann ich mir gut vorstellen, in gewisser Weise programmiert Rauchen dich ja, auf bestimmte Reize und Verhaltensweisen immer mit dem Wunsch nach Nikotin zu antworten. Wenn man seine eigene Programmierung kennt, kann man die quasi auch austricksen. Ablenkung ist sicher der halbe Trick, wenn man mal wirklich aufhören möchte.

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BeitragVerfasst: 05.10.2018, 10:59 
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Zitat:
Das kann ich mir gut vorstellen, in gewisser Weise programmiert Rauchen dich ja, auf bestimmte Reize und Verhaltensweisen immer mit dem Wunsch nach Nikotin zu antworten. Wenn man seine eigene Programmierung kennt, kann man die quasi auch austricksen. Ablenkung ist sicher der halbe Trick, wenn man mal wirklich aufhören möchte.


ja und deshalb bin ich mir auch sicher das ich nicht mehr anfange, das einzige wo ich auch heute noch selten aber doch"hm" Lust will ich nicht sagen, aber wo ich gerne eine rauchen würde, ist im Kaffeehaus, Kaffee und Zigaretten sind auch heute noch nach sovielen Jahren Genuss, also vermeide ich es ins Kaffehaus zu gehen, dabei daheim Kaffe trinken und rauchen würde mir nie einfallen, habe ich auch nie gamacht, irgendwie komisch....

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BeitragVerfasst: 08.10.2018, 11:25 
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Das wird dann eher am Ritual hängen als jetzt wirklich am Nikotin. Sicher macht einem das abhängig aber es ist dann eben auch oft sie Situation, zu der dann eine Zigarette einfach dazugehört. Wenn man sich mit Freunden trifft oder auf Pause geht, für einige nach dem Essen oder eben im Kaffeehaus. Das wird man mit der Zeit so verbunden haben, dass es einfach zusammengehört und man sich gar nicht hinterfragt ob man es so machen muss.

Denke so ein Mix aus allen Tipps hier wird sicher gut helfen und ich versuche die jetzt wirklich alle umzusetzen. Glaube da hilft viel auch viel;) Also einen Tipp jetzt herausnehmen und nur den anwenden will ich jetzt gar nicht, da braucht es schon viele Hilfen weil es ja auch viele unterschiedliche Situationen geben wird.


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BeitragVerfasst: 25.10.2018, 09:51 
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Würde versuchen Schritt ür Schritt deinen Konsum zu vermindern! Viel Erfolg

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