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 Betreff des Beitrags: Gründonnerstagssuppe
BeitragVerfasst: 29.03.2018, 05:48 
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Zitat:
Bereits bei den Kelten und Germanen gab es eine Suppe aus neun Kräutern, bekannt auch als die sogenannte «Neunkräutersuppe». Die ersten Kräuter im Frühjahr sollten dem Körper nach der langen Winterzeit Gesundheit verleihen. Tatsächlich hat die Kräutersuppe mit ihren Inhaltsstoffen eine entschlackende und immunstärkende Wirkung. Im Mittelalter übernahmen die Christen diesen Brauch, allerdings mit einem anderen Hintergrund: So soll die leicht bitter schmeckende Suppe während der Karwoche an das Leiden Christi erinnern.

Zutaten für die Gründonnerstagssuppe

Je eine Handvoll (etwa 30 Gramm) kleingeschnittene Brennnesselblätter, Bärlauchblätter, Löwenzahnblätter, Rauke, Wegerichblätter, Vogelmiere u. Gierschblätter
Einige Gänseblümchenköpfe
8 bis 10 Gundelrebenblätter
2 EL Butter
2 Zwiebeln fein gehackt
2 EL frisch gem. Weizenmehl
125 ml süsse Sahne
1 Liter Gemüsebouillon
Pfeffer und Kräutersalz

Zubereitung:
Die Kräuter waschen, abtropfen lassen und fein schneiden. In der geschmolzenen Butter die feingehackten Zwiebeln dünsten. Danach das Vollkornmehl darüber streuen und unter ständigem Rühren die Gemüsebrühe langsam dazu giessen. Die Suppe kurz aufkochen und dann für etwa fünf Minuten weiter köcheln lassen. Die kleingehackten Kräuter dazu geben und die geschlagene Sahne vorsichtig unter die Suppe heben. Zum Schluss die Gänseblümchen darüber streuen und mit Kräutersalz und Pfeffer abschmecken.

Von der Neunkräutersuppe zur Gründonnerstagsuppe
Bereits lange vor Jesus Christus begrüßten die Menschen den Frühling mit ganz bestimmten Ritualen, Tänzen oder Speisen. Vor allem um die Zeit zwischen dem 20. bis 23. März zur Frühjahrstag- und Nachtgleiche feierten sie den Beginn des Frühlings. Dabei entzündeten die Kelten und Germanen die Frühlingsfeuer (heute Osterfeuer), verehrten die Erdgöttin «Ostara» oder «Freya» und bereiteten die Neun-Kräuter-Suppe zu. Nach der Christianisierung wurde daraus die Gründonnerstagssuppe.

Ostara war die germanische Göttin der Fruchtbarkeit und Morgenröte, die Angelsachsen hingegen nannten sie «Eostre». Das Christentum übernahm diesen heidnischen Brauch. Der Begriff «Ostara« schlug sich so wahrscheinlich im Wort «Ostern» nieder. Die Kräuter dieses Festes waren vor allem Brennnessel, Giersch, Vogelmiere, Gänseblümchen, Löwenzahn, Wegerich, Gundermann, Bärlauch und Taubnessel.



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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 29.03.2018, 05:48 


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 Betreff des Beitrags: Re: Gründonnerstagssuppe
BeitragVerfasst: 29.03.2018, 12:30 
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Kannte ich nicht, würde ich aber auch nicht machen, Gründonnerstag gibt es bei mir immer Spinat.

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 Betreff des Beitrags: Re: Gründonnerstagssuppe
BeitragVerfasst: 31.03.2018, 05:03 
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Die Suppe darf man gerne auch noch nach Ostern kochen und essen. :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: Gründonnerstagssuppe
BeitragVerfasst: 31.03.2018, 07:08 
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da hast du recht, eine Hochzeitssuppe kann man ja auch an anderen Tagen essen nicht nur bei einer Hochzeit big_rofl1

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