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 Betreff des Beitrags: Habt ihr ein Testament gemacht?
BeitragVerfasst: 16.06.2007, 13:00 
Wie denkt ihr über ein Testament?

Willst du es selbst schreiben? Was musst du berückschtigen? Ist es sinnvoll bei einem Notar zu erstellen?
Du hast hart gearbeitet, dir etwas aufgebaut, eine Familie gegründet....
Ist deine Familie für die möglichen Risiken des Lebens abgesichert ?
Wie ist die gesetzlichen Erbfolge oder gibt es dazu andere Gestaltungen ? Was ist dein Wille in Bezug für die eigene Beerdigung ?


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 16.06.2007, 13:00 


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BeitragVerfasst: 16.06.2007, 21:48 
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Registriert: 01.04.2007, 22:14
Beiträge: 2610
Zum Thema Testament kann ich nur sagen :::: Mein Mann und ich haben schon vor einigen Jahren ein gemeinschaftliches Testament mit einem Notar zusammen gemacht. Damals aus gegebenen Anlass. Wir waren damals in einen Unfall verwickelt, der für uns gottseidank glimpflich ausgegangen ist. Uns ist nix passiert, nur das Auto war hin. Sowas lässt sich ja ersetzen. Allerdings hatten wir wirklich viel Glück dabei. Es hätte auch anders kommen können.

Zu dem Zeitpunkt waren unsere Kinder noch klein. Deshalb haben wir auch Regelungen getroffen die unsere Kinder betroffen haben. Z. B. wer für die Erziehung zuständig sein darf, oder bei wem sie leben sollen. Vorausgesetzt die jeweiligen Personen wären damit einverstanden. Genauso haben wir bestimmt, wer der Vormund der Kinder sein sollte. Auch das Alter, wann die Kinder über die Erbschaft verfügen dürfen sollten haben wir damals festgelegt. Genauso haben wir schon detaillierte Angaben gemacht wer das Eine oder Andere von unseren Sachen bekommen sollte, wie z. B. Schmuck etc.

Diese ganzen Regelungen haben für den Fall gegolten, das mein Mann und ich beide nicht mehr leben, bevor die Kinder erwachsen sind.

Dann haben wir auch noch festgelegt, wie es aussieht, wenn nur einer von uns stirbt. Also wer zunächst alles bekommt. Genauso haben wir uns festgelegt, was passieren sollte, wenn der Überlebende noch einmal eine feste Bindung eingeht, oder wieder heiratet.

Also alles Dinge, die für uns wichtig waren. War damals ein hartes Stück Arbeit mit unserem Notar zusammen. Aber ich denke, es hat sich gelohnt.
Denn wir wollten und wollen noch immer verhindern, das jemand anderes als unsere Kinder in den Genuss unserer Hinterlassenschaft kommt.

Sicher haben wir auch eine Lebensversicherung. Mein Mann und ich genauso. Denn ich denke, egal wer eventl. zuerst aus dem Leben scheidet, es ist in jedem Fall wichtig, das der andere eine bestimmte Summe zur Verfügung hat. Gerade auch, weil wir ein Häuschen gebaut haben.

Tja, zur Frage der Beerdigung muss ich gestehen, das wir da noch keine Regelung getroffen haben. Sollten wir sicher mal nachholen.


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BeitragVerfasst: 16.06.2007, 22:06 
Vermögen gabs und gibts bei uns nicht.Jedoch was die Kinder betrifft wurden unsere Wünsche festgehalten.Besonders der Umstand,das mein Schatz nicht der biologische Vater unseres Ältesten ist.Da wollte ich sicher gehen, sollte mir was passieren, solange der Junge noch minderjährig ist, das mein Mann das Sorgerecht erhält.
Jetzt ist der Junge 21 und kann für sich selber sorgen.Sagt aber, das er über dieses Testament immer sehr froh war.


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BeitragVerfasst: 22.06.2007, 08:14 
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Während meiner Ehe hatten wir sofort ein Testament gemacht, weil noch keine Kinder in Planung waren und wir ein Haus bauten. Falls etwas passieren sollte, sollte der Überlebende abgesichert sein. Seit die Kinder auf der Welt sind, ist es etwas anderes, weil die dann erben würden.
In meiner neuen Partnerschaft haben wir noch kein Testament. Jeder hat seine Nachkommen. Mein Partner seinen Sohn und ich meine Töchter. Sorgerecht ist gemeinsam, je mit dem Ex-Partner.
Ok. Wo man sich Gedanken machen könnte ... was wäre, wenn die Kinder noch nicht volljährig sind.

Da ich noch keine Lust habe, von der Welt zu gehen :lol: und bestimmt noch irgendwelche Aufgaben im Leben zu erfüllen habe :lol: , werde ich noch nicht geholt. Also werden die Kinder bis dahin auch volljährig sein und selbst über das Erbe bestimmen können, ohne das ich mir deswegen jetzt den Kopf zerbrechen muss :wink:

_________________
Bild Liebe Grüße vom Bild Schön ist es auf der Welt zu sein


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BeitragVerfasst: 26.06.2007, 16:38 
wenn Eigentum vorhanden ist, sollte meiner Meinung nach unbedingt ein Testament gemacht werden. Schon deswegen, um den hinterbliebenen Partner abzusichern.
Erbstreitigkeiten kommen in den besten Familien vor, und dem kann man doch vorbeugen.


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BeitragVerfasst: 26.06.2007, 22:55 
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Beiträge: 2610
Urmelchen, ich finde so ganz hast Du nicht recht mit Deiner Meinung. Als wir damals unser Testament gemacht hatten, hatten wir auch nicht vor, uns schon von der Welt zu verabschieden. Das haben wir heute auch nicht. Aber gottseidank weiss Niemand, wann er dran ist, mit dem Abtreten. Deswegen bin ich eher der Meinung, das man ein Testament auch schon in jungen Jahren machen sollte. So für den Fall der Fälle.


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BeitragVerfasst: 26.06.2007, 22:58 
Im Prinzip ist alles geregelt . Haus ist vererbt , Versicherungen wissen bescheid wer was kriegen soll . Mein girokonto will sowieso keiner haben :lol: .

LG
sleipnir


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BeitragVerfasst: 27.06.2007, 02:02 
grundsätzlich ist ja alles gesetzlich geregelt
die ersten erben sind immer kinder und ehepartner (auch wenn es ein testament gibt, bekommen diese einen gesetzlichen pflichtteil)


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BeitragVerfasst: 23.07.2007, 01:19 
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Ich wollte gerne: gesund sein
Ich mag: meine Kinder und Enkelkinder
ich sollte endlich eins machen, aber irgendwie schieb ichs immer vor mich her

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Mit jedem Stein den ich in den Weg gelegt bekomme, baue ich mir eine Treppe und mit jeder Stufe mehr stehe ich über den Dingen...


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BeitragVerfasst: 04.08.2007, 14:13 
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Beiträge: 124
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Testament = Erbschaft...ein heikles Thema!

Ich habe da in meinem Bekanntenkreis einiges miterlebt! :(
Ein Beispiel:
Es war viel an materiellen Besitz vorhanden - Grundstück, Haus, Antiquitäten, Schmuck, Kunstwerke...
...aber auch viele Schulden!

Natürlich kann man auch ein Erbe "nicht annehmen", aber da gibt es den persönlichen Wert, die Erinnerung, Sentimentalität...
Der Erbe hatte plötzlich viele Unannehmlichkeiten, Stress, Ärger...

Grundsätzlich sage ich mal ja, ein Testament ist Gut und Richtig, wenn "etwas da ist"!
Der Tod kommt jedoch auch manchmal "zur ungünstigsten Zeit"...

Ich denke man sollte sich eher Gedanken machen sein "Hab und Gut" bei lebzeiten zu geben. Damit spart man sich mitunter nicht nur eine "aufgebürdete" Last, sondern auch eine Menge Erbschaftssteuer.


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BeitragVerfasst: 26.10.2007, 19:16 
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Registriert: 24.10.2007, 17:02
Beiträge: 342
Wohnort: Schleswig Holstein
Benutzertitel: Motorradfahrer

Also ich habe in meinem Leben die stärkste Verwandlung bei Menschen gesehen, wenn es um Tod und Erben ging!

Waren es vorher die dollsten Sprüche wie; auf den sein Erbe kann ich verzichten, den will ich nie wieder sehn usw.

Dann wird diese Frau geschieden, trifft ganz zufällig ihren so gehassten Vater wieder, der fällt binnen 1 Monat Tot um und nun schreit diese Frau nach dem Erbe!
Denn, inzwischen hat sich eine andere fremde Frau um ihn gekümmert und zum Dank hat er ein Testament zu ihren Gunsten gemacht...

Die Tochter prozessiert heute noch...

Das verstehe ich immer nicht. Kann man nicht Wort halten und darauf verzichten?
Ich möchte doch ein gutes Gewissen behalten.

Ich habe nun ein Testament gemacht, damit meine Lebenspartnerin abgesichert ist. Und weil meine Tochter mich nicht mehr besucht und sozusagen verachtet, bekommt sie nix.
Nein, auch das Pflichtteil kann sie nicht 2 x bekommen, sie hat es schon.

Ja man muss sich absichern, denn der Tod kommt unangemeldet, meistens!

Sogar die Beisetzung soll geregelt sein!

Herzlichst
Bruno

Übrigens habe ich noch nie was geerbt und alle sind Tot die ich beerben könnte.
Und ich bin nicht traurig...


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BeitragVerfasst: 15.02.2012, 01:04 
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Registriert: 19.01.2012, 01:54
Beiträge: 265
Wohnort: NRW
Ich wollte gerne: wieder bei euch sein :-)
Nachdem ich in diesen Thread gelesen habe, wurde ich sehr nachdenklich. :oops:

Auch ich habe vor rund 25 Jahre ein Testament zusammen mit meiner Frau geschrieben.
Zwei unserer Kinder waren nur wenige Jahre von der Volljährigkeit entfernt, wobei der jüngste Sohn gerade erst geboren war. Wir hatten zu dieser Zeit gerade ein Haus gebaut und daher auch ein handgeschriebenes gemeinsames Testament verfasst indem wir alles was für uns Wichtig erschien festgeschrieben hatten.
Unsere Familie war somit in Sache Erbschaftsangelegenheit gut abgesichert.

Mit schrecken mußten meine Frau und auch ich nun erkennen das unser Testament in den nun vergangenen Jahren vom Inhalt her fast unbrauchbar geworden ist da unsere Kinder inzwischen volljährig sind, und die meisten details im Testament überhaupt nicht mehr greifen würden. :shock:

Was lernen wir daraus ???


Auch ein Testament sollte alle paar Jahre mal vom Inhalt her überprüft werden, nur so kann der Erblasser sicher stellen das sein vorhandenes Erbe auch in die richtigen Hände fällt.

_________________
Wie wenig wir wissen, erkennen wir, wenn unsere Kinder anfangen zu fragen.


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