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Ich dusche jeden Morgen kalt und meine Haare wasche ich zwei mal in der Woche mit sanftem Shampoo aus dem Bio-Laden, manchmal spüle ich die Haare noch in einem Pflanzenabsud.
Ich habe eine Bekannte und die hat mir ihre Erfahrungen erzählt und ich darf das mit eigenen Worten wiedergeben:
dass sie viele Jahre ihre Haare nur mit Lavaerde gewaschen hat und damit zufrieden war. Aber sie hat sich immer den Kopf zerbrochen, warum die Frauen in der heutigen Zeit, wenn sie älter werden immer dünnes und schütteres Haar bekommen und dass es leider nicht mehr die alten Frauen mit den ewig langen, dicken Haaren gibt. Es war ihr klar, dass es etwas mit der Ernährung zu tun hat, aber auch etwas mit der sogenannten "Pflege". Die synthetischen Haarwaschmittel verstopfen und verkleben die Poren auf der Kopfhaut. Da wir einen großen Teil über die Kopfhaut transpirieren, ist das eine Katastrophe für den Stoffwechsel. Aber auch die Wurzeln der Haare bekommen keine Luft und sterben ab. Deshalb gibt es so viele Omis mit den kurzen, dünnen Dauerwellen,...
Sie hat dann einige Berichte gelesen, dass wir Menschen in der heutigen Zeit mit unserem Reinheitswahn die Haare viel zu oft waschen. Tiere mit Fell shamponieren sich nicht jeden Tag. Aber sie pflegen ihr Fell anders wie z.B. die Katzen und Kaninchen die das Fell schlecken,....
Es gibt da ein Experiment und zwar, dass man das Haar mit den von Urgroßmutter bekannten 100 Bürstenstrichen morgens gut durchbürstet. Die Kopfhaut wird dadurch sanft und gründlich gereinigt. Das Haar wird sauber. Nachdem sie mit Schrecken gelesen hatte, dass sich diese Frauen nur 1 bis 2 mal im Jahr!!!! die Haare waschen, hat sie sich dennoch auf dieses Experiment eingelassen. Das Haar braucht eine Regenerationszeit und die überbrückt man gut mit reinem Talkumpulver, das ist z.B. gutes Babypuder, das man ein wenig in das erstmals fettige Haar gibt und gut durchbürstet. Das Puder nimmt das Fett und das Haar sieht wunderschön aus. Inzwischen ist diese Dame so weit, dass sie ihr Haar nur mehr ca. alle 60 Tage wäscht und der Abstand wird immer größer, Schuppen sind Vergangenheit, Kopfjucken ist Vergangenheit, fettes Haar ist absolut Vergangenheit. Sie meint, dafür, dass sie nicht mehr jung ist, sieht ihr Haar wirklich super aus, vor allem fühlt es sich so gesund wie noch nie an. Und - kleiner Nebeneffekt .... es spart Kosten, Zeit und schont die Umwelt. Natürlich darf die Bürste nicht aus Kunststoff sein, sondern sollte Naturborsten haben. Sie meint, der Anfang war nicht ganz so einfach, aber mit dem Puder kann man anfängliches Fetten der Haare sehr gut in den Griff bekommen. Einfach nach Bedarf jeden Morgen oder jeden zweiten oder dritten Tag ein wenig auf die Haare streuen, vor allem dorthin, wo man meint, dass sie es besonders brauchen. Durch das anschließende Bürsten wird alles gut verteilt und jeglicher "Schmutz" fällt raus. Dazu ist es gut, dass man zuerst den Kopf vornueber beugt und fest nach unten bürstet. Die Kopfhaut muss unbedingt ordentlich "gestriegelt" werden. Dann wirft man die Haare nach hinten und bürstet von der Stirn nach hinten, insgesamt mindestens 100 Mal. Nach einiger Zeit verändert sich das Haar. Es wird fester und bekommt "Sitz". Das heißt, obwohl nicht gewaschen und nicht geföhnt, kann man es sehr gut frisieren und die Frisur hält. Ohne jeglichen Spray oder sonstigen Kleister. Am Anfang soll man es nach Gefühl machen, so lange man es aushält, dann vergrößern sich die Abstände. Man merkt selbst, wann man das Haar wieder waschen sollte. Und - man staunt - denn statt die zu erwartende Brühe kommt beim Waschen kaum irgendwelcher Schmutz mit - das ist auch ein Zeichen, dass es funktioniert. Das Aushalten bezieht sich auf die Psyche. Denn es ist halt was ganz anderes, als was man uns in den Werbungen einredet, von wegen täglich frisch gewaschenem Haar,.. Diese Dame meint auch, dass sie bisher in ihrem Umfeld niemandem davon erzählt hat, weil die Leute doch nur darüber den Kopf schütteln würden oder sie als heimliche Asoziale bezeichnen würden, aber ihr Haar sieht echt gut aus und sie braucht es auch nicht mehr zu tönen, weil die Eigenfarbe irre gut rauskommt. Sie meint, ihre Haarfarbe hat sich in einer sehr freundlichen Art sehr verschönert. Und was den Geruch des Haares betrifft, mein sie, dass ihr Mann sagt, ihr Haar würde nach frischem Heu duften, ein undefinierbarer, leichter, blumiger Duft. Wenn die Haare mal durch den Regen nass werden, dann muss man sie auch nicht waschen, sondern einfach nur viel bürsten.
Also, ich habe das Experiment auch angefangen, vor 1 1/2 Jahren, für einige Wochen. Aber ich habe es nicht durchgehalten. Damals haben es mehrere Leute versucht und manche waren wirklich zufrieden und sind es heute auch noch.
Was meint ihr dazu?
_________________ Geduld ist der halbe Weg. 
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